Radrunde über Oberstaufen, Allgäuradweg und Kempten

Radrunde über Oberstaufen, Allgäuradweg und Kempten

Auf 84 km überwand ich in 7 Stunden 667 Höhenmeter. Durch vielen Fotohalte und einige Schneefelder, zog sich die Tour in die Länge. Vorbei am Alpsee gelangte ich durch das Konstanzer Tal zunächst nach Oberstaufen. Entlang der Bahnlinie und der Oberen Argen erreichte ich als nächstes Ziel Ebratshofen. Ich wechseln hinüber in das Tal der Unteren Argen. Kurz vor Weitnau traf ich auf den Allgäuradweg und folgte diesem hinauf zur Europäischen Wasserscheide. Von dort ging es fast nur noch bergab über Buchenberg nach Kempten. Dort wendete ich mich wieder südwärts. Über den Niedersonthofener See und das Werdensteiner Moos radelte ich nach Eckarts. Von dort brachte mich eine kleine Straße nach Stein. Entlang der Iller war das Ziel nicht mehr fern.

Ich radelte durch Immenstadt zum Viehmarktplatz. Entlang der Bahnlinie und der Ach fuhr ich über den Badeweg hinüber nach Bühl. Dort hielt ich mich rechts bergauf zum Bahnübergang. Kurz darauf bog ich westwärts zum Strandbad Hauser ab. Auf einem kleinen Sträßchen gelangte ich auf der Nordseite des Großen Alpsees über Alpseewies und Trieblings hinein ins Konstanzer Tal zum ehemaligen Bahnhof von Ratholz.

Dem hügeligen Auf und Ab des Talrandes folgend radelte ich nach Wiedemannsdorf. Zweimal querte ich nun in kurzer Abfolge die Eisenbahnlinie. Über Lambrechts, Salmas und Knechtenhofen erreichte ich den Kreisverkehr bei der Hündlebahn. Dort fuhr ich unter der Eisenbahn hindurch. Am Staufen vorbei radelte ich nach Wengen. An der folgenden Kreuzung blieb ich geradeaus nach Kalzhofen. Oberstaufen ließ ich links liegen. Der Straße weiter folgend gelangte ich nach wenigen Minuten nach Buflings.

Ich bog nach Zell ab. Hinter dem Örtchen fuhr ich mit Moorblick hinunter zur Eisenbahnlinie. Dieser folgte ich durch das Tal nach Thalhofen. Da hier teilweise der Weg im Winter nicht geräumt wird, musste ich ein Stück mein Fahrrad schieben. Die herrliche Bank an der Oberen Argen war leider schon von Wanderern in Beschlag genommen worden, so dass ich über eine Rast nicht nachzudenken brauchte.

Ich blieb im Tal und erreichte nach wenigen Minuten das Viadukt bei Harbatshofen. Auf dem Sträßchen radelte ich durch die Bögen hindurch. An der Staatsstraße angekommen fuhr ich rechts nach Ebratshofen. Kurz darauf mündete die Jugetach in die Obere Argen. Hier befindet sich der südliche Einstieg in den Eistobel. Kurz überlegte ich, ob ich einen Abstecher unternehmen sollte, ließ es dann aber bleiben, da ich noch lange nicht am Ziel meiner Radtour angekommen war.

Um in das Tal der Unteren Argen wechseln zu können folgte eine langgezogene Steigung. Ab dem Finzenried konnte ich es wieder rollen lassen. Gemütlich gelangte ich von dort hinein nach Sibratshofen. Entlang der Hauptstraße hatte ich auch bald Seltmanns erreicht.

Über die Kreisstraße, die vor dem Ausbau der B12 die Hauptstraße durch das Tal war, radelte ich ein Stück in Richtung Weitnau bis zum Sportplatz. Ich befand mich hier bereits auf dem Allgäu-Radweg. Ich bog rechts ab. Den Wegweisern folgend gelangte ich auf kleineren Wegen hinein nach Weitnau. Östlich des Ortes folgt der Radweg direkt der alten Eisenbahntrasse Kempten-Isny, denn er ist auf dem alten Bahndamm angelegt. Stetig ansteigend fuhr ich hinauf nach Hellengerst. Dort unterquerte ich die B12. Nun wollte ich weiter der Bahnlinie durch den Wirlinger Wald folgen, jedoch warnte mich eine Junge Frau, dass der Radweg im gesamten Wald noch zugeschneit sei. Daher entschloss ich mich nur für einen Besuch der Wasserscheide und umrundete anschließend den Wald auf Straßen bis nach Schwarzerd.

Wieder auf dem Allgäu-Radweg kam ich zügig voran. Ein umgestürzter Baum ließ noch genügend Platz, um alle Leute vorbei zu lassen. Die sehr abwechslungsreiche Landschaft tat ihr Übriges, dass es nie langweilig wurde. Das alte Bahnhofsgebäude von Buchenberg ist wunderschön restauriert. Hinter dem Sportplatz fuhr ich durch ein Waldstück. Danach öffnete sich der Blick schlagartig zum Blender.

Die ehemalige Bahntrasse schlängelte sich nun durch die lieblichen Hügel hinüber nach Ermengerst, immer auf der Suche nach einem sanften Gefälle. Auch das hiesige Bahngebäude ist der Nachwelt erhalten geblieben.

In einer langgezogenen Rechtskurve erreichte ich den Herrenwieser Weiher. Von dort schien wieder der Blender über der gesamten Landschaft zu schweben. Hinter dem nächsten Waldstück folgte das Örtchen Ahegg. Im Rottachtal drängten sich Fluss, Staatsstraße und Radweg eng aneinander, da der Platz sehr begrenzt ist. Bei der Rottachmühle verließ ich das Flusstal nach Süden zum Stadtweiher.

Am Rande des Stadtteils Steufzgen entlang radelte ich ostwärts zum Heusring. Die alte Bahntrasse ist hier nicht mehr richtig erkennbar. Wenige Meter später bog ich nach Süden in den Wiesenweg ein. Auf der anderen Seite im Adelharzer Weg hielt ich mich rechts. Über Waltenberg und Weiher gelangte ich nach Walkarts. Dort unterquerte ich die B12. Über viele Gehöfte schlängelten sich die Sträßchen weiter nach Süden bis nach Memhölz. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Niedersonthofener See hinunter.

Zwischen Ober- und Mittelsee hindurch fuhr ich an die Ostseite des Hauptsees. Hinter der Liegewiese in See strampelte ich nach Oberdorf hinauf. Bei der Eisenbahnbrücke am Bahnhof bog ich rechts ab und gleich wieder links. Am Werdensteiner Moos vorbei gelangte ich nach Eckarts. Ich sauste nach Werdenstein hinab. Dort folgte ich der kleinen Straße über Gnadenberg nach Bräundlings. In einer rechts-links Kombination radelte ich durch den Ort. Ich passierte den Hölltobelbach. Hinter dem nächsten Hügel sah ich bereits die ersten Häuser von Stein. An der Hauptstraße fuhr ich kurz entlang und wende mich dan hinüber zur Kirche. Ich blieb auf ihrer Westseite. Nach dem Friedhof querte ich die Bahnlinie. Entlang der Iller war ich bald wieder zurück in Immenstadt.

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